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Fliegerbombe am Bahnhof Weilheim - Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst

WEILHEIM. Am Montagmittag, 12.05.2014, hat der Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe einen Großeinsatz mit knapp 500 Einsatzkräften ausgelöst. Rund 2.800 Bewohner der Weilheimer Innenstadt mussten aus ihren Wohnungen evakuiert werden, ehe der Sprengmeister in den Abendstunden die Bombe entschärfte.

Am Montagmittag, gegen 13.15 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim von einem Bombenfund am Bahnhof in Weilheim informiert. Während der Bauarbeiten im Bereich des Gleises 7 förderten die Arbeiter eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg zu Tage. Die Baumaßnahmen wurden daraufhin unverzüglich eingestellt und das Sprengkommando aus München informiert.

Nach Begutachtung der Fliegerbombe durch den Sprengmeister wurde vom Landratsamt Weilheim Kreisbrandmeister Markus Deutschenbaur als Örtlicher Einsatzleiter eingesetzt. Dieser hat die Evakuierung des Gefahrenbereiches in einem Radius von ca. 500 Metern um den Fundort angeordnet. Hierzu waren hierzu ca. 200 Feuerwehrkräfte, 90 BRK-Kräfte und 20 Kräfte des THW im Einsatz.

Der Innenstadtbereich wurde für den Straßenverkehr vollständig gesperrt. Für die weiträumigen Verkehrsmaßnahmen, die Absperrung des Fundorts und die Unterstützung der Evakuierungskräfte waren unter Führung der Polizeiinspektion Weilheim 180 Polizeibeamte eingesetzt. Insgesamt mussten rund 2800 Personen ihre Wohnungen verlassen, mehrere Firmen und Geschäfte in Bahnhofsnähe waren zusätzlich betroffen. Um 21.15 Uhr entschärfte der Sprengmeister die Fliegerbombe ohne besondere Vorkommnisse. Eine knappe halbe Stunde später wurde die Sperrung der Innenstadt mit Bahnhof aufgehoben. 

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Die Räumung des Gefahrenbereichs verzögerte sich durch zum Teil uneinsichtige Bewohner. Die Freiwilligen Feuerwehren mussten in elf Fällen bei den Evakuierungsmaßnahmen durch die Polizei unterstützt werden. Der Einsatz des Schlüsseldienstes war drei Mal erforderlich, eine Wohnung wurde unter Anwendung von unmittelbaren Zwang geräumt. Personenschaden entstand jedoch nicht.